Gehörschutz kaufen: Stöpsel, Kapseln und Bügel für sicheren Lärmschutz
Welcher Gehörschutz passt zu Ihrem Arbeitsplatz?
Gehörschutz ist persönliche Schutzausrüstung, kurz PSA. Er schützt Ihre Ohren vor gesundheitsschädlichem Lärm und gehört überall dorthin, wo Maschinen, Werkzeuge oder Anlagen dauerhaft oder kurzzeitig hohe Schalldruckpegel erzeugen.
Die DGUV nennt klare Auslösewerte: Ab 80 dB(A) Tages-Lärmexpositionspegel muss geeigneter Gehörschutz bereitgestellt werden. Ab 85 dB(A) und in gekennzeichneten Lärmbereichen muss Gehörschutz getragen werden. Heißt auf Werkstattdeutsch: Ab 80 dB(A) wird es ernst. Ab 85 dB(A) wird es Pflicht.
Bei Fitzner finden Sie verschiedene Gehörschutzarten für unterschiedliche Einsätze:
- Gehörschutzstöpsel für längere Tragezeiten, gute Kombinierbarkeit mit Helm, Schutzbrille oder Atemschutz und kompakte Aufbewahrung
- Kapselgehörschutz für häufiges Auf- und Absetzen, kurze Aufenthalte in Lärmbereichen oder grobe und schmutzige Arbeiten
- Gehörschutzbügel für wechselnde Lärmbereiche, wenn der Schutz schnell verfügbar sein muss
- Zubehör und Hygiene-Sets für Pflege, Aufbewahrung und lange Nutzbarkeit
SNR-Wert: wichtig, aber nicht allein entscheidend
Der SNR-Wert gibt an, wie stark ein Gehörschutz den Lärm durchschnittlich dämmt. Das hilft bei der ersten Auswahl. Aber: Lärm ist nicht gleich Lärm. Ein kreischender Trennschleifer klingt anders als ein dumpfer Kompressor. Deshalb spielen neben dem SNR-Wert auch H-, M- und L-Werte eine Rolle. Sie beschreiben die Dämmung bei hohen, mittleren und tiefen Frequenzen.
Das Ziel ist ein sinnvoller Restschalldruckpegel unter dem Gehörschutz. Laut DGUV liegt dieser idealerweise bei 70 bis 80 dB(A). Zu wenig Dämmung gefährdet das Gehör. Zu viel Dämmung kann Sprache, Warnsignale und Maschinengeräusche verschlucken. Und wenn Beschäftigte sich isoliert fühlen, landet der Gehörschutz schneller im Spind.
Der Spind hört aber sowieso nichts.
Gehörschutz muss getragen werden. Nicht nur gekauft.
Der beste Gehörschutz bringt wenig, wenn er nur „kurz mal eben“ getragen wird. Gerade kurze Tragepausen im Lärm können die Schutzwirkung deutlich reduzieren. Deshalb zählen neben Dämmwerten auch Komfort, Passform, Hygiene und einfache Handhabung.
Ein guter Gehörschutz sitzt angenehm, passt zur übrigen PSA und funktioniert im echten Arbeitsalltag. Mit Schweiß. Mit Staub. Mit Helm. Mit Brille. Mit Zeitdruck.
Also genau dort, wo Schutz nicht theoretisch gebraucht wird. Sondern wirklich.