Die besten Sicherheitsschuhe für die Baustelle
S1, S2 oder S3 ? – Arbeitsschuhe für den Bau von PRO FIT®
An kaum einem anderen Arbeitsplatz lauern so viele verschiedene Gefährdungen wie auf einer Baustelle. Je nach Gewerk können es mechanische, thermische oder auch chemische Gefahren sein, die auf die Arbeitenden einwirken. Außerdem wird oft im Freien und bei jeder Wetterlage gearbeitet. Umso wichtiger ist es, die passende persönliche Schutzausrüstung (PSA) für die jeweiligen Anforderungen zu finden und festzulegen. Einer der Hauptgründe für meldepflichtige Arbeitsunfälle am Bau ist die Fußverletzung. Ein Klassiker ist der im Schuh eingetretene Nagel sowie Verletzungen des Fersenbeins, die bleibende Schäden hinterlassen können. Diese und weitere Gefährdungen sind der Grund für eine Pflicht zum Tragen von Sicherheitsschuhen auf Baustellen. Einen wirksamen Rundumschutz bieten Arbeitssicherheitsschuhe der Schutzklasse S3, wie die Schuhe der PRO FIT® Arctos B-Serie, die optimal auf die Anforderungen an Fußschutz für die Bauwirtschaft angepasst ist.
Anforderungen an Sicherheitsschuhe: Was bedeutet S1, S2 und S3?
Die Grundnorm DIN EN 20345 definiert die Anforderungen an gewerblich genutzte Sicherheitsschuhe. Diese können vor Stößen, Quetschungen, scharfen Gegenständen, Hitze oder Kälte je nach Schutzklasse schützen. Die Schutzklassen S1, S1P, S2, S3, S4, S5 bauen auf den Grundanforderungen der Klasse SB auf:
- Zehenschutzkappe aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff schützt vor Klemm-, Quetsch- oder Stoßverletzungen bis 200 Joule
- Rutschhemmende Laufsohle nach DIN EN ISO 13287 (SRA/SRB/SRC)
Weitere relevante Zusatzanforderungen sind:
- P – Durchtrittswiderstand
- A – Antistatische Schuhe
- E – Energieaufnahme im Fersenbereich
- FO – Kraftstoffbeständige Sohle
- WRU – Schutz vor Wasserdurchtritt und -aufnahme
- CI – Kälteisolierung
- HI – Wärmeisolierung
- HRO – Hitzebeständigkeit gegen Kontaktwärme
Rutschsichere Arbeitsschuhe: DIN EN ISO 13287 – Rutschbeständigkeit der Laufsohle
Die DIN EN ISO 13287 (Prüfverfahren zur Bestimmung der Rutschhemmung) unterscheidet zwischen drei Kategorien der Rutschbeständigkeit:
- SRA = Rutschhemmung und Gleitsicherheit auf Böden aus Keramikfliesen mit Schmiermittel (Wasser + Reinigungsmittel)
- SRB = Rutschhemmung und Gleitsicherheit auf Stahlboden mit Schmiermittel (Glycerin)
- SRC = Erfüllt SRA- und SRB-Anforderungen
Was bedeutet ESD?
ESD-Schuhe kommen zur Anwendung, wenn die Notwendigkeit besteht, elektrostatische Aufladungen kontrolliert über den Schuh abzuleiten. Neben den Anwender:innen schützen sie auch elektrostatisch gefährdete Bauteile.
S3-Sicherheitsschuhe: Die besten Arbeitsschuhe für den Bau
Auf Baustellen sind Gefahren wie Rutschen, Stolpern, Stürzen und herabfallende Teile allgegenwärtig und verpflichten zum Tragen von Fußschutz in Form von Sicherheitsschuhen mit Zehenschutzkappe. In der Regel werden Arbeitsschuhe der Klasse S3 eingesetzt, da diese die Schutzanforderungen von vielen auf der Baustelle arbeitenden Gewerken erfüllen:
- Zehenschutzkappe aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff
- Antistatisch Kraftstoffbeständige Sohle
- Energieaufnahme im Fersenbereich
- Schutz vor Wasserdurchtritt und –aufnahme
- Durchtrittswiderstand
Nichtsdestotrotz ist für die Auswahl der passenden Arbeitsschuhe das Ergebnis der vorangegangen Gefährdungsbeurteilung entscheidend. Hier sollten auch ergonomische Aspekte wie die Passform, Schuhform und der Schuhverschluss berücksichtigt werden. Nutzen Sie für sich bzw. Ihre Mitarbeiter:innen nur CE-gekennzeichnete, baumustergeprüfte Produkte und prüfen Sie die Schuhe vor jedem Tragen auf sichtbare Mängel. Nur ordnungsgemäßer Fußschutz kann seine volle Schutzwirkung entfalten.