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Mehr als jede hundertste Handverletzung entsteht durch Elektrik

Einmal nicht aufgepasst – und zack, Hand verletzt. Oder ein Totalschaden in der Elektronikfertigung, ausgelöst durch einen unsichtbaren Feind. Hände sind das am häufigsten verletzte Körperteil bei Arbeitsunfällen – höchste Zeit, ihnen endlich den Respekt zu geben, den sie verdienen.

Immer auf die Hände

Statistisch gesehen, sind Handverletzungen mit über einem Drittel der absolute Spitzenreiter. Kein anderes Körperteil muss so oft dran glauben – sei es durch Quetschungen, Schnitte, Verbrennungen oder eben durch unsichtbare Schäden wie elektrostatische Entladungen (ESD).

Etwa 1–1,5 % aller Handverletzungen entstehen durch Elektrizität.

Das klingt erstmal wenig – aber: in ESD-kritischen Bereichen wie der Elektronikfertigung, dem Maschinenbau oder bei Wartungstätigkeiten an elektrischen Anlagen ist der Anteil viel höher. Dort ist nicht nur die Verletzung durch Stromschlag ein großes Risiko, sondern auch der Schaden an den Bauteilen (durch ESD). Dieser taucht in klassischen Unfallstatistiken oft gar nicht auf – weil er „nur“ wirtschaftlichen Schaden verursacht, aber nicht zwingend zur Verletzung führt.

Die unsichtbare Gefahr – ESD ist kein Sci-Fi, sondern normaler Alltag

Jetzt wird’s nerdy, aber wichtig: eine elektrostatische Entladung klingt harmlos, ist sie aber nicht. Schon eine kleine Entladung – für uns unsichtbar, für elektronische Bauteile jedoch ein Mini-Blitzschlag – kann Platinen irreparabel beschädigen. Der Klassiker: Der Techniker greift zur Platine, knack, das war's mit der empfindlichen Steuerungseinheit. Im besten Fall ist nur ein Bauteil futsch, im schlimmsten Fall die ganze Charge. Dein Körper ist ein Stromkreis. Mach ihn nicht zur Fehlerquelle.

Und genau hier kommen ESD-Handschuhe ins Spiel. Die sehen zwar aus wie ganz normale Handschuhe, aber sie haben’s in sich: Dank ihrer ableitfähigen Materialien sorgen sie dafür, dass sich keine statische Ladung aufbauen kann – und wenn doch, wird sie kontrolliert abgeleitet.

DIN EN 16350 – Der Anzug fürs ESD-Team

Du hast gedacht, Normen seien nur was für Beamte mit Lineal? Falsch gedacht. Die DIN EN 16350:2014 legt fest, was antistatische Handschuhe können müssen, damit sie im Ernstfall nicht nur stylisch aussehen, sondern auch wirklich schützen. Wer in Bereichen arbeitet, in denen brennbare Stoffe, empfindliche Elektronik oder Gefahrstoffe eine Rolle spielen, sollte genau auf diese Norm achten.

Fitzner bietet Modelle, die exakt dieser Norm entsprechen – das ist kein Werbe-Bla, sondern ein echter Sicherheitsaspekt.

Weiß, grau, kurz, lang – was die Farbe deiner Handschuhe über dich verrät

Weiß ist langweilig? Nicht im Reinraum. Weiße ESD-Handschuhe sind nicht nur der Dresscode der Elektronikfertigung, sie erfüllen auch einen praktischen Zweck: Verschmutzungen werden schneller sichtbar. Denn ein verdreckter Handschuh kann unbemerkt zum Problem werden – vom Schmutzträger bis zum Kurzschlussverursacher. Deshalb sind viele Modelle weiß oder hellgrau. In Bereichen, in denen mehr „robuste“ Arbeit stattfindet, sind graue Handschuhe übrigens gängiger – einfach, weil man dort nicht alle drei Minuten wechseln kann.

Auch bei der Länge gibt’s Auswahl: Kurze Modelle für Präzisionsarbeiten, lange für extra Schutz der Unterarme. Und ja, es gibt sie auch in schwarz, aber. äußerst selten – aus gutem Grund, wie du jetzt weißt.

Fazit: Deine Hände leisten Großes – schütze sie wie einen VIP

Ob Schraubenzieher oder SMD-Bauteil, ob Montagehalle oder Hightech-Werkstatt – deine Hände sind dein Werkzeug Nummer 1. Und genau deshalb verdienen sie den besten Schutz. ESD-Handschuhe nach DIN EN 16350 sind kein Gadget für Nerds, sondern unverzichtbare Sicherheitsausrüstung.

Fitzner hilft dir dabei, das passende Modell für deinen Einsatzbereich zu finden – denn eins ist klar: Arbeiten ohne ESD-Handschuhe ist wie Löten mit nasser Wurst.