Wilhelm Fitzner Arbeitsschutzartikel

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PRO FIT Warnschutzkleidung – für mehr Sichtbarkeit am Arbeitsplatz 

Schlechte Sichtverhältnisse am Tag, sowie Dunkelheit sind bei jeder Jahreszeit zwei große Risikofaktoren beim Arbeiten im Freien. Mit nicht reflektierender, dunkler Bekleidung werden Sie schnell übersehen und begeben sich unnötig in Gefahr. Beugen Sie vor und schützen sich mit PRO FIT Warnschutzkleidung.

An allen Arbeitsplätzen an denen eine erhöhte Sichtbarkeit das Risiko eines Unfalls vermeiden kann, ist das Tragen von Warnschutzbekleidung eine Pflicht. Häufig kommt es bei einer Vielzahl von Arbeitsplätzen zu Gefährdungen durch PKW, LKW oder Schienenverkehr. Laut DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) treten gefährliche Begebenheiten besonders häufig auf bei:

  • Arbeiten außerhalb von Absperrungen oder neben dem Verkehrsbereich. Zu diesen Arbeiten gehören u.a. Abfallsammlung, Straßenreinigung,Vermessungsarbeiten, Grün- und Gehölzpflege, Winterdienst, Sicherung von Baustellen, Instandhaltung von abwassertechnischen Anlagen, Brückeninstandsetzungsarbeiten,
  •  Arbeiten in Gleisanlagen von Schienenbahnen, z.B. Errichtung, Instandhaltung und Änderung von Bahn- und anderen Anlagen,
  •  Tätigkeiten bei der Durchführung des Bahnbetriebes, z.B. Eisenbahnen, Straßenbahnen und Untergrundbahnen,
  •  Instandsetzungs-, Abschlepp- und Bergungsarbeiten an Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen im Gefahrbereich des fließenden Verkehrs,
  •  Instandsetzungsarbeiten an Fahrzeugen auf Werksgelände im Gefahrbereich des fließenden Verkehrs,
  •  Arbeiten in Containerterminals im Bereich des Verkehrs von Fahrzeugen, Flurförderzeugen und Hebezeugen,
  •  Hafenarbeiten, z.B. auf Schiffen und im Bereich von Packhallen,
  •  Tätigkeiten in ausgewiesenen Bereichen des Flughafens,
  •  Einweisen von Fahrzeugen.

 

ISO EN 20471 – Prüfverfahren und Anforderungen an Warnschutzkleidung 

Warnschutzkleidung entwickelt sich stetig weiter, aus diesem Grund wurde auch die DIN EN 471 im März 2013 durch die ISO EN 20471 abgelöst. Die ISO EN 20471 legt die Prüfverfahren und Anforderungen an Schutzkleidung fest, um den Träger am Arbeitsplatz und gefährlichen Umgebungen besonders sichtbar zu machen. Im Vergleich zur alten EN 471, legt die EN ISO 20471 eine neue Bewertung fest, die eine Vielzahl von Änderungen für Warnschutzkleidung mit sich gebracht hat. So wird das Risiko, nicht gesehen oder wahrgenommen zu werden, an der Wahrscheinlichkeit des Eintreffens und dem Gefährdungsgrad bemessen. Existiert, wie z.B. im Fall von Straßenbauarbeiten ein hohes Risiko, fordert die Norm eine 360°-Erkennbarkeit bei Tageslicht und durch Fahrzeug-Schweinwerfer bei Dunkelheit. Hieraus resultierend müssen horizontale reflektierende Streifen und fluoreszierende Materialen den Torso, sowie Hosenbeine und Ärmel komplett umschließen. Hierdurch wird die Form eines Menschen leichter erkennbar auch bei Bewegungsabläufen. Infolgedessen legt die Norm Materialen, Hintergrundfarben sowie Mindestflächen und Anordnung der verschiedenen Warnschutz-Elemente wie Reflektoren oder Signalfarben fest. Dies bedeutet, dass das fluoreszierende und hochsichtbare Gewebe überwiegen muss, damit eine entsprechende Warnschutzklasse erreicht wird.

Dennoch kann es trotz der hohen Anforderungen der Norm an die Ausführung von Warnschutzkleidung, vor allem in dunklen, unbeleuchteten Umgebungen zu Unfällen kommen. 

Warnschutzklassen der Warnschutzkleidung

Warnschutzkleidung wird in drei unterschiedliche Klassen unterteilt, die Unterteilung erfolgt in die Klassen 1, 2 und 3. Hierbei ist die Warnschutzklasse 1 die geringste Stufe und Warnschutzklasse 3 die höchste Stufe. Basierend auf den Mindestflächen in m² an dem Hintergrund- und dem retroreflektierendem Material bestimmt sich die Warnschutzklasse der Warnschutzkleidung. Je höher also die Anzahl an fluoreszierendem Grundmaterial und dem retroreflektierenden Material ist, desto höher ist auch die Sichtbarkeit des Trägers. Die Klasse der Warnschutzkleidung wird rechts neben dem Piktogramm als Zahl angegeben. Die Klasse 1 bietet nur eine geringe Sichtbarkeit und kommt in Deutschland nicht sehr häufig zum Einsatz. Warnschutzkleidung der Klasse 2 wird vorwiegend bei ausreichenden Sichtverhältnissen und geringer Verkehrsbelastung eingesetzt. Warnschutzkleidung der Klasse 3 kommt überwiegend bei schlechten Sichtverhältnissen sowie starker Verkehrsbelastung, hohen Geschwindigkeiten und bei Rettungseinsätzen zum Einsatz. Je nach der jeweiligen Gefährdung und Anforderung an die Sichtbarkeit am Arbeitsplatz kann das Tragen einer bestimmten Warnschutzklasse Pflicht sein. 

Die Warnschutzklasse 3 kann durch den Träger durch zwei Arten erzielt werden. Zum einen kann eine Warnschutzkleidung, die mit der Klasse 3 gekennzeichnet ist eingesetzt werden, oder der Träger kombiniert zwei Warnschutzkleidungsteile so, dass gemeinsam die Klasse 3 erreich wird. Ein Beispiel hierfür ist die Kombination einer Warnschutzhose und einer Warnschutzjacke.

Warnschutzkleidung mit Schulterreflexstreifen erhöhen zusätzlich die Sichtbarkeit in gebückten oder knieenden Arbeitspositionen. 

Warnschutzkleidung – für jedes Wetter

Neben der Sichtbarkeitssteigerung schütz unsere Warnschutzkleidung auch vor den Einwirkungen von Nässe, Wind, Kälte, UV-Strahlung und auch vor mechanischen Belastungen. Je nach Jahreszeit bieten wir Ihnen eine große Auswahl an Warnschutzkleidung. Abgesehen von den Schutzfunktionen unser Warnschutzkleidung haben wir einen hohen Stellenwert auf die Funktionalität sowie das Design gelegt. 

Gerne kleiden wir Sie mit unserer PRO FIT Warnschutzbekleidung ein!

Bei Fragen rund um das Thema Warnschutzkleidung stehen wir gerne mit unser bärenstarken Beratung zur Stelle – Sie erreichen uns telefonisch ( 05742 93030) oder per Email (info@fitzner.de).